Neue Herausforderung für unsere Taucher: Retten statt Tauchen Flossen aus. Maske ab. Schnorchel weg.

Für zehn Mitglieder der Nautischen begann damit eine ganz besondere Herausforderung: die Ausbildung zum Rettungsschwimmer bei der DLRG Nordhardt.

Als Taucher sind wir es gewohnt, uns mit Flossen kraftsparend fortzubewegen, die Unterwasserwelt durch die Maske klar zu sehen und mit dem Schnorchel entspannt an der Oberfläche zu atmen. Bei der Rettungsschwimmerausbildung galt jedoch das Gegenteil. Hier standen Schwimmtechnik, Ausdauer, Rettungsgriffe, Selbstrettung, Erste Hilfe und die Sicherheit am und im Wasser im Mittelpunkt.

Wir haben viel Neues gelernt, unsere eigenen Grenzen getestet und gemeinsam manche anspruchsvolle Übung gemeistert. Besonders wertvoll war die Erfahrung, als Gruppe zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig zu motivieren. Der kameradschaftliche Geist, der unsere Nautische auszeichnet, war dabei jederzeit spürbar.

Umso mehr freuen wir uns, dass alle Teilnehmer den Lehrgang erfolgreich abgeschlossen haben und nun offiziell ausgebildete Rettungsschwimmer sind. Natürlich werden wir dadurch keine Rettungsorganisation wie die DLRG, Feuerwehr, das DRK oder das THW ersetzen. Aber ein Teil unserer Mitglieder ist jetzt noch besser qualifiziert, um als Ersthelfer am Wasser Verantwortung zu übernehmen.

Und eines haben wir dabei besonders gelernt: Als Taucher wissen wir unsere gewohnte Ausrüstung mit Flossen, Maske und Schnorchel nun noch mehr zu schätzen.

Wer von uns bei der Nautischen hat ebenfalls eine Ausbildung als Rettungsschwimmer, Ersthelfer, Bootsführer, Funker oder andere sicherheitsrelevante Qualifikationen am Wasser? Wir sollten einen Überblick über die Kompetenzen und Ausbildungsstände innerhalb der Nautischen gewinnen. So können wir das vorhandene Wissen besser nutzen und unsere Gemeinschaft auf und am Wasser noch sicherer machen.

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